Abfalltrennung und Recycling schützen das Klima

Umwelt(djd). Was haben Eierkartons, Briefumschläge und Pflanztöpfe gemeinsam? Sie können aus gebrauchten Getränkekartons hergestellt werden. Jeder leere Saft- oder Milchkarton, der dem Recycling zugeführt wird, ist eine Rohstoffquelle für neue Produkte. Denn Tetra Pak-Getränkekartons lassen sich zu 100 Prozent wieder verwerten. Dadurch werden natürliche Rohstoffe wie Erdöl geschont, Abfälle vermieden und klimaschädliche CO2-Emissionen verringert.
Allein im vergangenen Jahr konnte die Atmosphäre durch das Recycling von rund 145.000 Tonnen Getränkekartons um 53.000 Tonnen CO2 entlastet werden. Legt man die rund zwei Millionen Tonnen Getränkekartons zugrunde, die seit dem Start des Dualen Systems recycelt wurden, beträgt die CO2-Ersparnis insgesamt mehr als 700.000 Tonnen.

Vollständig recyclingfähig

Tetra Pak-Getränkekartons bestehen bis zu 80 Prozent aus dem erneuerbaren Rohstoff Holz. Damit der Karton dicht ist und das Produkt optimal vor Bakterien schützt, ist er mit Polyethylen beschichtet. Getränkekartons für haltbare Produkte wie Saft und H-Milch verfügen zusätzlich über eine hauchdünne Aluminiumschicht. Sie verhindert, dass Licht und Sauerstoff eindringen können.
Beim Recycling werden die Materialien wieder voneinander getrennt. Die Kartonfasern sind ein begehrter Rohstoff in der Pappe- und Papierindustrie und können mehrfach recycelt werden – beispielsweise zu Hülsenkartons, Faltschachteln, Wickelhülsen, Hygienepapieren, Eierkartons oder Briefpapier. Der Kunststoff Polyethylen liefert Energie in der Industrie und das Aluminium wird in der Zementindustrie als Bauxitersatz zur Verfestigung des Zements zugegeben. Die vollständige Recyclingfähigkeit ist einer der Gründe, warum Getränkekartons vom Umweltbundesamt als „ökologisch vorteilhaft“ bewertet wurden und pfandfrei sind. Wer aktiv Klima und Umwelt schonen will, greift daher zum Getränkekarton und entsorgt ihn anschließend über die Gelbe Tonne.
Foto: djd/Tetra Pak

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