KfW Förderung 2011 für Energiesparhäuser: Der Förderkredit

Bild KFW FörderungEs gibt in Deutschland verschiedene Möglichkeiten, wie man die Finanzierung eines Energiesparhauses etwas günstiger gestalten kann, und zudem auch noch einen Zuschuss zum Immobilienkredit und dessen Tilgung bekommen kann. Wenn es um die Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten von Energiesparhäusern geht, dann gibt es im Prinzip drei Anlaufstellen, bei denen man sich in dieser Hinsicht erkundigen kann. Das sind zum einen die jeweiligen Städte, Gemeinden, die Kommunen und das Bundesland, zum anderen vor allem aber die KfW-Bank als staatliche Förderbank. Einige der KfW-Förderprogramme sind in Verbindung mit dem Thema Energie sparen bzw. Energiesparhäuser, sei es Bauen oder auch Sanieren, zu nutzen. Ein KfW-Programm, welches sehr viele Eigentümer eines Energiesparhauses nutzen können, ist das Programm mit dem Namen „Energieeffizient Bauen“ (Programm 153).

Damit man dieses Programm der KfW auch nutzen kann, muss im Prinzip lediglich eine Voraussetzung erfüllt sein. Und zwar muss das zu finanzierende Haus auch wirklich ein Energie sparendes Haus sein, was an einem bestimmten Energieeffizienz-Standard gemessen wird. Erfüllt das Haus mindestens den Standard des KfW-Effizienzhauses 70, so steht der Förderung durch den günstigen Immobilienkredit der KfW und einem zusätzlichen Tilgungszuschuss nichts mehr im Wege. Die Förderung besteht im Grunde dann aus zwei Teilen, was man als Kreditnehmer auf jeden Fall auch im Vergleich mit anderen Fördermöglichkeiten beachten sollte. Denn erreicht das zu finanzierende Haus die höchste Energieeffizienz-Klasse der KfW, so kann man einen Tilgungszuschuss von bis zu 5.000 Euro bekommen, was praktisch geschenktes Geld ist.

Neben dem Zuschuss ist aber auch der Immobilienkredit als Förderkredit der KfW mit günstigen Zinskonditionen ausgestattet. Der Zinssatz beträgt hier in der aktuellen Situation (Stand 22. Februar 2011) ab 3,55 Prozent, und das mit einer Zinsbindung für einen Zeitraum von zehn Jahren. Zu den günstigen Zinsen bekommt der Kreditnehmer bei diesem Baukredit also auch noch eine langfristige Zinssicherheit hinzu. Darüber hinaus ist bei diesem Angebot der KfW Bank beachtenswert, dass der Kreditnehmer auf Wunsch die ersten Jahre die Tilgung aussetzen kann, sodass die finanzielle Belastung zu Beginn der Rückzahlung etwas geringer ist. Zudem sind Sondertilgungen nicht mit Zusatzkosten verbunden, sondern können jederzeit problemlos vorgenommen werden. Auch das ist natürlich ein nicht zu vernachlässigender Vorteil dieser Förderung für Energiespar-Häuser.

Leider reicht der Förderkredit häufig nicht für eine vollständige Finanzierung der Immobilie. Daher muss das Darlehen der KfW in der Regel mit einem normalen Baukredit von einer Bank gekoppelt werden. Dafür sollte man natürlich einen Angebotsvergleich, wie z.B. auf ForwardDarlehen-Vergleich.de einholen, um möglichst günstige Zinsen zu erhalten. Denn auch der günstigste Förderkredit bringt keinen großen Kostenvorteil, wenn er mit einem überteuerten Bankenkredit kombiniert wurde.